Die ultimative Liste der aerodynamisch ungünstigsten Autos
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Die ultimative Liste der aerodynamisch ungünstigsten Autos

In einer Welt, die von schlanken Linien und windschlüpfriger Effizienz besessen ist, gehen einige Autos stolz den entgegengesetzten Weg. Kastenförmig, robust und unverblümt mutig opfern diese Fahrzeuge aerodynamische Finesse zugunsten von Stil, Nutzwert oder purem Charakter. Willkommen auf der anderen Seite des Spektrums: die am wenigsten aerodynamischen Autos aller Zeiten.

Was bedeutet „am wenigsten aerodynamisch“ wirklich?

Aerodynamik wird anhand des Luftwiderstandsbeiwerts (Cd) gemessen. Je höher die Zahl, desto größer ist der Luftwiderstand, dem ein Auto ausgesetzt ist.


  • Effiziente moderne Autos: 0,20–0,25 Cd

  • Durchschnittliche Fahrzeuge: 0,30 Cd

  • Schlecht aerodynamische Autos: 0,40 Cd und höher


Was passiert also, wenn die Aerodynamik in den Hintergrund tritt? Der Kraftstoffverbrauch steigt, es gibt mehr Windgeräusche und die Effizienz bei hohen Geschwindigkeiten nimmt ab, aber oft erhält man auch ein ikonisches Design und eine unvergleichliche Straßenpräsenz.

Suzuki Jimny (1970–heute)

Trotz seiner kleinen Größe hat der Suzuki Jimny einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,48 Cd. Sein kastenförmiges, aufrechtes Design ähnelt größeren Geländewagen und erhöht den Luftwiderstand. Der Jimny ist auf Wendigkeit und schwieriges Gelände ausgelegt und setzt die Fähigkeit über Effizienz. Die flachen Flächen und der kurze Radstand erhöhen bei höheren Geschwindigkeiten die Turbulenzen, verbessern aber die Agilität. Dieser kleine SUV beweist, dass auch kleinere Autos Aerodynamik zugunsten von Geländetauglichkeit und markantem Aussehen opfern können.

 


Mercedes-Benz G-Klasse (1979–heute)

Die Mercedes-Benz G-Klasse ist nicht gerade für ihre Aerodynamik bekannt und hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,54. Das kastenförmige, militärisch anmutende Design hat sich im Laufe der Jahre kaum verändert, weshalb der Luftwiderstand so hoch ist. Die G-Klasse fällt definitiv auf der Straße auf und meistert Offroad-Abenteuer wie ein Profi. Die hohe Karosserie, flachen Flächen und scharfen Kanten vermitteln einen klassischen Eindruck und Stärke, anstatt sich nur auf Effizienz zu konzentrieren, und schaffen ein Symbol, das Identität und Leistung über einen glatten Luftstrom stellt.



Land Rover Defender (1983–2016)

Der klassische Land Rover Defender hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,60, was für ein Serienfahrzeug hoch ist. Er besitzt flache Flächen, eine senkrechte Windschutzscheibe und eine kastenförmige Form. Diese sind auf Langlebigkeit ausgelegt und sorgen für gute Belüftung. Dieser klassische SUV ist für harte Einsätze gebaut, mit robuster Bauweise und beeindruckenden Offroad-Fähigkeiten. Er ist vielleicht nicht das eleganteste Fahrzeug, aber der Defender ist eine Legende in Sachen Robustheit und Abenteuer und beweist, dass Praktikabilität das Aussehen oft übertrumpfen kann.

 


Jeep Wrangler (1986–heute)

Der Jeep Wrangler hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,45–0,50 Cd, was bedeutet, dass er nicht gerade das aerodynamischste Fahrzeug ist. Die flache Windschutzscheibe, das aufrechte Design und die coolen versenkbaren Türen stören den Luftstrom und erzeugen bei höheren Geschwindigkeiten Turbulenzen. Diese Designentscheidungen sind jedoch bewusst getroffen, um das Handling im Gelände zu erleichtern und individuelle Anpassungen zu ermöglichen. Der Wrangler ist für raues Gelände und nicht für glatte Straßen gebaut, mit Fokus auf Robustheit und Vielseitigkeit, was zeigt, dass Geländetauglichkeit oft wichtiger ist als ein schlankes Aussehen.

 


Nissan Cube (1998–2019)

Der Nissan Cube hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,39–0,40, was durch sein einzigartiges, kastenförmiges Design bedingt ist. Die asymmetrische Heckscheibe und das erhöhte Design erzeugen Luftstromstörungen und verringern die aerodynamische Effizienz. Der Cube legt Wert auf Innenraumvolumen und Praktikabilität und bietet eine geräumige Kabine in einem kompakten Design. Das markante Styling sorgt dafür, dass er auffällt, und zeigt, dass ein einzigartiges Design und Praktikabilität manchmal wichtiger sein können als die Vorteile einer schlanken Aerodynamik im Stadtverkehr.

 


Hummer H2 (2002–2009)

Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,57 ist der Hummer H2 eher wie ein Panzer als ein schlankes Fahrzeug gestaltet. Seine breite Spur, die flache Frontpartie und die massiven Proportionen führen zu erheblichem Luftwiderstand. Ursprünglich von Militärfahrzeugen inspiriert, setzt der H2 auf Kraft und Präsenz statt auf Effizienz. Obwohl er in Sachen Kraftstoffverbrauch und Aerodynamik Nachteile hat, überzeugt er durch seine Aufmerksamkeit erregende Erscheinung und seine Fähigkeit, schwieriges Gelände zu meistern, und zeigt eine Designphilosophie, die auf Dominanz statt auf glatten Luftstrom setzt.

 


Scion xB (2003–2015)

Der Scion xB hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,40, was seiner kastenförmigen Gestalt zu verdanken ist. Der xB setzt alles daran, den Innenraum zu maximieren, auch wenn das bedeutet, etwas Aerodynamik zugunsten von Komfort und Praktikabilität zu opfern. Seine flachen Flächen und die aufrechte Haltung fangen mehr Wind ein als heutige Kompaktwagen. Trotzdem wurde er beliebt, weil er erschwinglich war und ein einzigartiges Design hatte. Der xB zeigt, dass man einen coolen Look und ein kluges Design haben kann, ohne perfekten Luftstrom zu brauchen. Er ist bei Fahrern immer noch sehr beliebt!


Toyota FJ Cruiser (2006–2014)

Der Toyota FJ Cruiser hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,50 Cd, hauptsächlich wegen seines coolen, klobigen Retro-Looks. Seine breite Spur, flachen Flächen und hohe Dachlinie stören den Luftstrom und erhöhen den Luftwiderstand. Aber der FJ Cruiser wurde entwickelt, um robust zu sein und Offroad-Abenteuer außergewöhnlich gut zu meistern. Sein einzigartiges Aussehen hebt ihn von typischen SUVs ab und verbindet ein bisschen Nostalgie mit ernsthafter Robustheit. Er ist vielleicht nicht ideal für die Autobahn, aber immer noch ein Favorit für diejenigen, die Persönlichkeit und Zuverlässigkeit suchen.

 


Ford Bronco (2021–heute)

Der Ford Bronco 2021 hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,49, was seine retro-inspirierte, kastenförmige Gestalt widerspiegelt. Der Luftstrom wird durch Merkmale wie ein versenkbares Dach und einen aufrechten Kühlergrill nicht optimal geleitet. Diese Merkmale tragen jedoch zu seiner Anpassungsfähigkeit und rustikalen Ausstrahlung bei. Der Bronco ist für den Einsatz im Gelände konzipiert und setzt auf Fähigkeit und Stil statt auf aerodynamische Effizienz. Sein Design nimmt bewusst Widerstand in Kauf, um eine unverwechselbare, abenteuerliche Persönlichkeit zu bewahren, die sowohl Enthusiasten als auch Outdoor-Fahrer anspricht.

 


Ram 1500 TRX (2021–2024)

Der Ram 1500 TRX beeindruckt mit starkem Styling und großer Präsenz und hat einen Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,55 Cd. Als leistungsstarker Pickup ausgelegt, standen Kraft und Geländetauglichkeit im Vordergrund, nicht die Aerodynamik. Große Reifen, ein breiter Kühlergrill und eine hohe Bodenfreiheit tragen alle zum Luftwiderstand bei. Dennoch ist der TRX ein phänomenaler Performer und zeigt, dass bei manchen Fahrzeugen reine Kraft und robuste Nutzbarkeit viel wichtiger sind als ein sauberer Luftstrom.