Haben Sie schon einmal etwas gesehen, das Ihr Gehirn zum Staunen bringt? Lernen Sie die verblüffende Kreation des Mechanikers und YouTubers Andrea Marazzi kennen: einen Fiat Panda von 1993, zerlegt, gequetscht und wieder zusammengesetzt zum schmalsten fahrbaren Auto der Welt. Gebaut auf dem Schrottplatz seiner Familie im italienischen Bagnolo Cremasco, misst er atemberaubende 50 Zentimeter. Das ist kaum breiter als eine durchschnittliche Yogamatte und definitiv weniger als halb so breit wie ein herkömmlicher Panda. Entdecken wir diesen bärenstarken Fiat Panda EV!
Vom Schrottplatz zum Genie: Ein Jahr chirurgischer Präzision
Auf dem Schrottplatz seines Vaters im italienischen Bagnolo Cremasco nahm Marazzi einen Panda von 1993 und reduzierte dessen Breite um rund zwei Drittel. Zwölf Monate lang baute er die Einzelteile zu einem einsitzigen Wunderwerk zusammen, das noch immer fast alle Originalteile enthält – von Türen und Scheinwerfern bis hin zu den winzigen Rädern der ersten Generation. Das Ergebnis ist verblüffend: ein Auto, das so schmal war, dass man kaum die Ellbogen darin unterbringen konnte.
Unbequemes und seltsam funktionales Design
Die Ästhetik ist halb Designkonzept, halb Spielzeug: ein einzelner Scheinwerfer, eine tropfenförmige Heckscheibe und ein Lenkrad, das an ein Cozy Coupé erinnert. Marazzi behielt alle vier Räder seines Fiat Panda, obwohl sie auffällig schmal sind, und ersetzte den Benzinmotor durch einen 24-V-Roller-Elektromotor. Höchstgeschwindigkeit? Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h, ist langsamer als ein typischer Roller und fährt mit einer Ladung etwa 25 km. Dieser schmalste Panda kann außerdem vorwärts und rückwärts fahren, lenken, bremsen und verfügt über einen funktionierenden Scheinwerfer und Blinker.
Pandino-Debüt: Viraler Ruhm
Marazzi präsentierte den flachen Fiat auf dem Panda a Pandino 2025, einem Festival zum 45-jährigen Jubiläum des Fiat Panda. Inmitten tausender herkömmlicher Pandas war sein Einsitzer der absolute Blickfang. Ein Zuschauer nannte ihn ein „Kunstwerk“, andere verglichen ihn mit einem Comic. Die sozialen Medien brachen in Begeisterung aus: Manche reagierten ungläubig: „Was sehe ich da?“, andere bewunderten die Genialität.
Eine Kuriosität, die eines Genies würdig ist
Jetzt strebt Marazzi den Guinness-Weltrekord für das schmalste Auto aller Zeiten an. Er ist bereits ein Symbol italienischen Erfindungsreichtums und ein Sprachrohr kreativer Denker, insbesondere von Legasthenie-Betroffenen, der er seine grenzenlose Fantasie zuschreibt. Trotz seiner Macken – enges Cockpit, Schneckentempo, Überschlagsgefahr – ist er ein Zeugnis menschlicher Kreativität. Ob Magazzi nun den Guinness-Weltrekord holt oder nicht, der flache Fiat hat sich seinen Platz im Pantheon der automobilen Kuriositäten bereits verdient.
Bilder: tutti_pazzi_per_marazzi über Instagram