Ferrari bringt den neuen Amalfi für das Modelljahr 2027 heraus
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Ferrari bringt den neuen Amalfi für das Modelljahr 2027 heraus

Der Ferrari Amalfi 2027 verbindet meisterhaft Ferraris Grand-Tourer-Erbe mit den Erwartungen des 21. Jahrhunderts und zeigt dabei skulpturale Raffinesse, kraftvolle Leistung, taktile Bedienelemente und durchdachte Alltagstauglichkeit. Lassen Sie uns alles darüber erfahren!

Leistung und Performance: Ferraris Einstiegs-V8

Der Amalfi wird von einem 3,9-Liter-Twin-Turbo-V8-Motor aus Ferraris F154-Familie angetrieben. Dieser Motor wurde neu abgestimmt, um etwa 640 PS und 760 Nm Drehmoment durch Verbesserungen wie leichte Nockenwellen, schnellere Turbolader und neu kalibrierte Motorsteuerungen zu liefern. Dadurch beschleunigt das Auto in etwa 3,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 320 km/h (199 mph), was es zu einem der schnellsten Grand Tourer seiner Klasse macht.

 


Fahrwerksdynamik: Präzisionsingenieurskunst in Aktion

Ferrari hat den Amalfi mit seinem neuesten Brake-by-Wire-System mit ABS Evo ausgestattet, was eine etwa 9-prozentige Verbesserung des Bremswegs gegenüber dem Roma bewirkt. Weitere Technologien wie Side Slip Control 6.1 (bzw. 8.0 in einigen Märkten), der Ferrari Dynamic Enhancer und magnetorheologische Dämpfer mit Doppelcoil-Federung sorgen für eine präzise Kombination aus Komfort und dynamischer Reaktionsfähigkeit, unterstützt von aktiver Aerodynamik zur Verbesserung des Handlings auf jeder Straße.

Ein frisches Design: Eleganz trifft auf aerodynamische Funktion

Ferraris Designphilosophie der „flüssigen monolithischen Skulptur“ wird im Amalfi vollständig umgesetzt, der auf bloße Verfeinerung verzichtet und stattdessen ein umfassendes Redesign bietet. Während der Roma die Grundlage legte, behauptet Ferrari, dass der Amalfi praktisch neu ist: Jede Karosserieplatte (außer dem Dachbereich) wurde neu gestaltet. Das Ergebnis? Eine schärfere, zielgerichtetere Silhouette mit einer minimalistischen Haifisch-Nasen-Front mit schmalem Stabeinlass, schlanken LED-Scheinwerfern und einem sauberen Heck mit einem genial versteckten dreistufigen aktiven Spoiler, der bei 250 km/h bis zu 110 kg (243 lb) Abtrieb erzeugt.

 


Innenraum-Innovationen: Rückkehr zu Tastsinn und Klarheit

Das Interieurdesign stellt eine deutliche Abkehr von der berührungsempfindlichen Oberfläche des vorherigen Roma dar. Als direkte Reaktion auf das Feedback der Besitzer hat Ferrari taktile, physische Bedienelemente am Lenkrad hinzugefügt, darunter den sehr vermissten roten Metall-Startknopf. Das Cockpit verfügt über drei digitale Bildschirme: ein vollständig digitales 15-Zoll-Fahrerdisplay, einen zentralen horizontalen 10,25-Zoll-Bildschirm und einen optionalen 8-Zoll-Beifahrerbildschirm. Ein neu gestalteter Aluminium-Mitteltunnel verbessert sowohl die minimalistische Ästhetik als auch die ergonomische Funktion.

 


Marktpositionierung und Verfügbarkeit

Als letzter dedizierter benzinbetriebener Grand Tourer von Ferrari positioniert, beginnt der Amalfi in Europa bei einem Preis von 240.000 € (281.000 USD). Die Produktion soll Anfang 2026 in Europa starten, gefolgt von Auslieferungen in den USA und anderen Märkten zwischen Ende 2026 und Anfang 2027. Ferrari hat bestätigt, dass es keine strikte Produktionsbegrenzung geben wird, was eine flexible Zuteilung basierend auf der globalen Nachfrage ermöglicht.

Bonus-Insight: Ferrari gibt Designfehler bei haptischen Bedienelementen zu

Ferrari hat eingeräumt, dass die haptischen, berührungsempfindlichen Lenkradtasten, die bei den Modellen SF90, Roma, 296 GTB, Purosangue und 12 Cilindri eingeführt wurden, ein Fehler waren. Laut Ferrari war die Absicht, Smartphone-ähnliche Geschwindigkeit und Stil zu bieten, aber die Umsetzung erwies sich als „wahrscheinlich zu fortschrittlich und nicht zu 100 Prozent perfekt in der Anwendung.“ Dadurch aktivierten Fahrer häufig unbeabsichtigt Systeme wie die Geschwindigkeitsregelung durch veränderten Griff, was vom Fahrerlebnis ablenkte.

 


Als Reaktion darauf führt der Amalfi die Rückkehr zu taktilen physischen Tasten am Lenkrad ein, einschließlich des charakteristischen roten Motorstartknopfs. Alle neuen Ferrari-Modelle werden diesen ausgewogenen Interface-Ansatz übernehmen, der digitale und physische Bedienelemente für intuitive Bedienbarkeit kombiniert. Ferrari bietet sogar Nachrüstsätze für die jüngsten berührungsgesteuerten Fahrzeuge an. Besitzer von SF90, 296 GTB, Purosangue und 12Cilindri können nun einen Ferrari-Händler aufsuchen und ihr Lenkrad gegen das brandneue Lenkrad des Amalfi tauschen.