Top 10 der coolsten Autotürdesigns, die die Blicke auf sich ziehen
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Obwohl Autotüren wie ein grundlegender Bestandteil jedes Autos erscheinen, haben einige Autohersteller sie zu markanten Beispielen neuer Ideen gemacht. Im Laufe der Jahre haben Autohersteller und Designer verschiedene Wege ausprobiert, um in Autos ein- und auszusteigen. Türen sind zu prägnanten Merkmalen geworden, die die Grenzen der Automobiltechnik erweitern. Werfen wir einen genauen Blick auf die 10 coolsten Autotür-Designs aller Zeiten!
Mercedes-Benz 300SL (1954): Flügeltüren
Der Mercedes-Benz 300SL gilt weithin als eines der schönsten jemals gebauten Autos, aber sein ikonischstes Merkmal sind die Flügeltüren. Im Gegensatz zu unkonventionellen Türen, die nach außen öffnen, sind diese Türen am Dach angeschlagen und schwingen nach oben, ähnlich den Flügeln einer Möwe. Außerdem war das leichte Rohrrahmenchassis des 300SL zu hoch, um traditionelle Türen zu ermöglichen, weshalb der Flügeltürmechanismus als Lösung entstand.
Dodge Charger III Concept (1968): Jet-Canopy-Tür
Inspiriert von Jagdflugzeugen verzichtete der Dodge Charger III auf alle Türen und verfügte stattdessen über eine aufklappbare Haubentür, die die gesamte Windschutzscheibe und das Dach als ein Stück anhebt und so einen dramatischen, cockpitähnlichen Zugang schafft. Durch den Wegfall der Seitentüren erhält der Charger III eine schlanke, durchgehende Karosserieform, die direkt aus einem Science-Fiction-Film stammen könnte. Die Haubentür gehört zu den markantesten Autotür-Designs, auch wenn sie nicht besonders praktisch ist.
Lamborghini Countach (1974): Scherentüren
Kein Auto wird mehr mit Scherentüren assoziiert als der Lamborghini Countach. Es ging nicht nur darum, cool auszusehen – diese Türen halfen Fahrern in engen Räumen, da der Countach breit war und eine schlechte Rücksicht hatte. Die Türen ermöglichten es den Fahrern, sie zu öffnen und sich hinauszulehnen, um besser einzuparken. Außerdem behielt Lamborghini die Scherentüren bei den meisten seiner V12-Flaggschiffmodelle bei, was sie zu einem Markenzeichen machte.
BMW Z1 (1989): Verschwinden Türen
Der BMW Z1 hatte eines der futuristischsten Türdesigns überhaupt; anstatt nach außen oder oben zu schwingen, fielen die Türen in die Karosserie des Autos hinab. Das erzeugte einen auffälligen Effekt und gab den Fahrern die Möglichkeit, mit eingefahrenen Türen zu fahren. Obwohl es nicht das praktischste Design war (es beanspruchte Platz in den Karosseriepanelen), zeigte es BMWs Bereitschaft, technische Grenzen zu überschreiten.
Rolls Royce Phantom (2003): Coach-Türen
Der Rolls-Royce Phantom enthüllt elegant seine luxuriöse Kabine mit hinten angeschlagenen Coach-Türen, auch Suicidetüren genannt. Dieses Design ermöglicht es den Passagieren, anmutig ein- und auszusteigen, anstatt sich unbeholfen wie bei traditionellen Luxuslimousinen zu bewegen. Eines der bemerkenswertesten Merkmale ist, dass man nur einen Knopf drücken muss, und die Türen schließen sich automatisch, denn bei Rolls öffnet oder schließt man seine Türen nicht selbst.
Saab Aero X Concept (2006): Haubentüren
Mit seinen Haubentüren steht das Saab Aero X Concept als visionäres Beispiel im Automobildesign. Anstatt seitlich zu öffnen, hebt sich die gesamte Haube – die Windschutzscheibe, Dach und Türpaneel integriert – als eine Einheit nach oben. Diese einheitliche Bewegung schafft eine fast theatralische Enthüllung des Innenraums und versetzt den Fahrer in eine Umgebung, die sowohl futuristisch als auch pilotengleich wirkt. Obwohl nie für die Produktion vorgesehen, zeigte das Aero X Concept, wie radikal die Struktur eines Autos sein kann.
Buick Riviera Concept (2013): Neu interpretierte Flügeltüren
Das Buick Riviera Concept greift die klassische Flügeltür auf, jedoch mit einer modernen Wendung, die Erbe und zukünftiges Design verbindet. Diese Türen verwenden einen Doppelgelenkmechanismus, der es ihnen erlaubt, gleichzeitig nach oben und nach außen zu schwenken. Diese hybride Bewegung bietet mehrere Vorteile: Sie schafft einen dramatischen und eleganten Einstieg für Passagiere und löst gleichzeitig praktische Probleme wie Platzmangel in engen Parklücken. Die Neuinterpretation des Flügeltür-Designs im Buick Riviera Concept spiegelt modernste Innovation wider.
McLaren P1 (2014): Schmetterlingstüren
Obwohl McLaren den Türmechanismus des P1 als Dihedral-Türen bezeichnet, ist der Effekt sehr ähnlich dem, was viele als Schmetterlingstüren beschreiben. Bei diesem Hybrid-Hypercar schwenken die Türen nach oben und außen und verstärken so die dramatische Präsentation eines Autos, das für Spitzenleistung konzipiert ist. Dieses Türdesign unterstreicht das Rennsport-Erbe und die Spitzentechnologie des P1 und gibt ein visuelles Signal, dass das Auto ebenso sehr für bahnbrechende Technik wie für pure Geschwindigkeit steht.
Tesla Model X (2017): Falkenflügeltüren
Vielleicht eines der bekanntesten Beispiele der letzten Jahre sind die Falkenflügeltüren des Tesla Model X, die so konstruiert sind, dass sie sich in einer schwingenden, fast vogelähnlichen Bewegung nach oben öffnen. Im Gegensatz zu traditionellen Flügeltüren verwenden die Falkenflügeltüren ein Doppelgelenksystem, das sich an nahe Hindernisse anpasst. Dieser Mechanismus ermöglicht es den Türen auch, sich in engen Parklücken vollständig zu öffnen und dabei die schlanke Silhouette des Autos zu schützen.
Koenigsegg Jesko (2021): Automatisierte Dihedral-Synchro-Helix-Türen
Der Koenigsegg Jesko hebt das Türdesign in den Bereich der Hochleistungskunst mit seinen automatisierten Dihedral-Synchro-Helix-Türen. Diese Türen kombinieren Elemente von Dihedral- und Scherentüren: Sie rotieren synchron nach oben und außen in einer fast choreografierten Bewegung. Dieses automatisierte System verwendet zudem fortschrittliche Sensoren und präzisionsgefertigte Aktuatoren, die garantieren, dass jedes Öffnen und Schließen sowohl zuverlässig als auch visuell faszinierend ist.